MBA Marijan Kalapuric

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Unternehmensberatung Kalapuric OG
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Srecko Kalapuric, MBA







Unternehmensberater
Akademischer Vermögens- und Finanzmanager

srecko@kalapuric.at

Auslegung des Begriffes "Unternehmensberater" im Sinne des § 22 EStG 1988. Erlass des Bundesministeriums für Finanzen vom 16.7.1992, AÖFV Nr. 265/1992

Im Interesse einer einheitlichen Vorgangsweise bei der Auslegung des Begriffes "Unternehmensberater" im Sinne des § 22 Z 1 lit. b EStG 1988 wird eröffnet:(1) Mit dem EStG 1988 wurden Unternehmensberater in den Katalog der freien Berufe aufgenommen. Unter die Gruppe der Unternehmensberater fallen Personen, die ihre Befähigung zur Unternehmensberatung durch ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder durch Ablegung einer Prüfung gemäß der Verordnung BGBl. Nr. 254/1978 erworben haben. Die Befähigung zur Unternehmensberatung kann aber auch aus einer vor 1978 erworbenen Berechtigung zur Ausübung des Berufes eines Betriebsberaters oder Betriebsorganisators abgeleitet werden.
(2) Im Hinblick auf die für den Befähigungsnachweis in der Verordnung BGBl. Nr. 254/1978 geforderten Kenntnisse und Fähigkeiten ist von einer Tätigkeit als Unternehmensberater im Sinne des § 22 Z 1 lit. b EStG 1988 nur bei einer Beratungstätigkeit auszugehen, die zumindest eines der folgenden Beratungsgebiete umfasst: Prozessorientierte Unternehmensberatung, Unternehmensführung/Managementberatung, Qualifiziertes Personalmanagement, Marketing, Organisation/Verwaltung, Technologie/Technik, Logistikberatung, Finanz- und Rechnungswesen, Raumwirtschaft, Ökologieberatung, Beratung in außenwirtschaftlichen Belangen. Die in die Beratungsgebiete 1 bis 11 fallenden Beratungstätigkeiten sind der Anlage (Berufsbild für Unternehmensberater, Ausgabe 1992, herausgegeben vom Fachverband Unternehmensberatung und Datenverarbeitung der Bundeswirtschaftskammer) zu entnehmen.
(3) Da eine Berufstätigkeit, die sich bloß auf einzelne Teilbereiche eines der aufgezählten Beratungsgebiete erstreckt, dem im Abs. 2 dargestellten Berufsbild eines Unternehmensberaters nicht entspricht, sind zum Beispiel Werbeberater und EDV-Berater nicht als Unternehmensberater anzusehen. Auch Versicherungsberater sowie Vermögensberater, Anlageberater u. dgl. fallen nicht unter den Begriff "Unternehmensberater".

BERUFSBILD UNTERNEHMENSBERATER
Das gebundene Gewerbe Unternehmensberater ("Betriebsberater einschließlich der Betriebsorganisatoren" nach § 103 Abs. 1 lit. b Z 4 Gewerbeordnung) gehört zu den gehobenen Dienstleistungsgewerben.Wie für eine Reihe anderer Gewerbe spielt auch für die Unternehmensberatung das Berufsbild eine große Rolle, da es vor allem Auskunft über den Umfang der Gewerbeberechtigung gibt. Das aktuelle Berufsbild wurde vom hiefür zuständigen Ausschuss des Fachverbandes Unternehmensberatung und Datenverarbeitung* der Bundeswirtschaftskammer am 21. Mai 1992 einstimmig genehmigt und verabschiedet.
* Aufgrund der unmittelbaren und zentralen Fachkompetenz des Fachverbandes als Sachverständiger in Angelegenheiten seines Wirkungsbereiches kommt seiner Berufsbilddarstellung inhaltlich ein hohes Maß an Authentizität zu.
Für den Umfang einer Gewerbeberechtigung sind nach § 29 Satz 2 der Gewerbeordnung insbesondere "… die dem Gewerbe eigentümlichen Arbeitsvorgänge, die historische Entwicklung sowie die in den beteiligten gewerblichen Kreisen bestehenden Anschauungen und Vereinbarungen maßgebend".
Das Berufsbild kodifiziert also gleichsam die aufgrund der historischen Entwicklung gewachsenen gegenwärtigen Auffassungen der Branche und schlüsselt auf dieser Grundlage die dem Gewerbe eigentümlichen Arbeitsvorgänge und Tätigkeitsfelder auf. Aufgrund der dynamischen Entwicklung des Berufsstandes kann diese demonstrative Aufzählung und Beschreibung keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit erheben, sondern wird im Zuge der Weiterentwicklung des Gewerbes inhaltliche Änderungen erfahren.In seiner Funktion entspricht das Berufsbild prinzipiell dem Normenwesen auf technisch-wirtschaftlichem Gebiet. Es repräsentiert den letzten "Stand der Technik".

DIE BEREICHE DER UNTERNEHMENSBERATUNG
Die angeführte Aufzählung der Beratungsgebiete ist der Versuch, die für die externe Unternehmensberatung typischen Tätigkeitsbereiche und Aufgaben zu systematisieren sowie möglichst genau zu beschreiben und abzugrenzen. Der Fachverband geht jedoch bei dieser Beschreibung von der Prämisse aus, dass jede prozess- und entwicklungsorientierte Beratung funktionale bzw. zielorientierte Aspekte berücksichtigen muss und andererseits für jede funktionale und zielorientierte Beratung ein begleitender Beratungsprozess erforderlich ist..


A. PROZESS- UND ENTWICKLUNGSORIENTIERTE BERATUNG
B. FUNKTIONALE UND ZIELORIENTIERTE BERATUNG
Unternehmensführung/Managementberatung
Qualifiziertes Personalmanagement
Marketing
Organisation/Verwaltung
Technologie/Technik
Logistikberatung
Finanz- und Rechnungswesen
Raumwirtschaft
Ökologieberatung
Beratung in außenwirtschaftlichen Belangen

A. PROZESS- UND ENTWICKLUNGSORIENTIERTE BERATUNG
Entwicklung der Unternehmensphilosophie Aufbau der Unternehmenskultur Strategieentwicklung Strukturierung der Beziehungen des Unternehmens zu den Mitarbeitern und zum Markt Untersuchung der Dynamik von Arbeitsgruppen Arbeiten mit dynamischen Arbeitsgruppen, wie Quality Circle, Moderation, Managementtrainings Bearbeitung von Gruppenkonflikten Analyse des Entscheidungs- und Führungsverhaltens Entwicklung betrieblicher Führungs- und Kommunikationssysteme Teamentwicklung Tiefenpsychologisch orientierte Analysen von Organisationsstrukturen Motivforschung Beratung bei der Erstellung betrieblicher Motivationsstrategien Untersuchung, Gestaltung, Bearbeitung und Beratung auf dem Gebiet des formellen und informellen Kommunikationswesens Angewandte Organisationsentwicklung Evaluation der Ergebnisse verhaltensorientierter Beratung Überprüfung der Umsetzung von Strategien, Planungen und Konzepten prozess- und entwicklungsorientierter Beratung.

B. FUNKTIONALE UND ZIELORIENTIERTE BERATUNG
1. UNTERNEHMENSFÜHRUNG / MANAGEMENTBERATUNG
Entwicklung und Anpassung von Unternehmenskonzeptionen Unternehmensanalyse (Schwachstellenanalyse) Strategische Unternehmensplanung Aufbau von Management-Informationssystemen Betriebswirtschaftliche, technische und organisatorische Beratung bei Unternehmensgründungen, -umwandlungen und -liquidationen Kooperationen Bewertung von Unternehmen Beteiligungsplanung Feasibility Studies Fusionsberatung Mergers & Aquisitions Consulting Beratung bei Unternehmensveräußerungen Fusionsberatung Beratung bei Management-Buyout Neukonstruktion von Unternehmen Nachfolgeregelung Entwicklung individueller Strategien und Konzepte zur Optimierung der Finanzierungsstruktur Beteiligungserwerb, Mitarbeiterbeteiligung Unternehmensverwaltung Sanierung von Unternehmen Controlling Management auf Zeit Projektmanagement Aktives und reaktives Krisenmanagement Risk - Management Projektmanagement begleitende Unterstützung, Steuerung, Überwachung und Abnahme von Investitionen bzw. von Projekten.

2. QUALIFIZIERTES PERSONALMANAGEMENT
Personalpolitik Erarbeitung von Führungsgrundsätzen und -systemen Strategische Personalplanung Analyse und Organisation des Personalsystems Stellenbeschreibung und -entwicklung Stellenbewertung Entwicklung von Anforderungsprofilen Planung von Karrierepfaden Nachfolgeplanung Aufbau von Bewertungssystemen Erstellung von Entgeltsystemen Personalentwicklung Beschreibung von Mitarbeiterpotentialen Beurteilung von Mitarbeiterleistungen Eignungsuntersuchungen Innerbetriebliche Förderungsmaßnahmen Erstellung von Aus- und Fortbildungskonzepten Führungskräfte- und Managementtraining Trainingscontrolling Organisation und Durchführung von Seminaren, Kursen, Lehrgängen und Vortragsveranstaltungen, sofern sie zur Erreichung von Beratungszielen erforderlich sind Personalmarketing Internes Personalmarketing, Unternehmenskultur, Strategien zur Personalplanung und -entwicklung Externes Personalmarketing, Personalforschung, Personalimage-Kampagnen Personalbeschaffung Suche und Auswahl von Mitarbeitern im Auftrag von Unternehmen Integration von Mitarbeitern Arbeitsvermittlung gemäß den Bestimmungen der Gewerbeordnung und des Arbeitsmarktförderungsgesetzes Personaladministration Planung von Personalinformationssystemen Personalforschung Betriebsklimaanalysen Fluktuationsanalysen Gehaltsvergleiche.

3. MARKETING Entwicklung von Marketingkonzepten und -strategien Strategische Marketingplanung Marktpotentialermittlung Marktsegmentierung und Zielgruppenidentifizierung Innovationsmarketing und Diversifikation Produktmanagement (Produktentwicklung und -profilierung) Angebotsoptimierung Politik der Absatzwege und -methoden Absatzplanung und -kontrolle Aufbau und Verbesserung des Marketing-Controllings Marketing-Logistik/Distribution Aufbau von Vertriebsorganisationen Vertriebsplanungs- und -steuerungssysteme Markt-Portfolio-Analysen Realisierung von Auftragsabwicklungsorganisationen (administrativer Verkauf) Aufbau von Außendienstorganisationen (operativer Verkauf) Produktvermarktung Akquisitionskonzepte Franchise-Konzepte Verkaufstrainingsberatung Marktanalyse, -beobachtung und -prognose Marktuntersuchungen, Nachfrageanalysen Imageuntersuchungen Beurteilung des Mitbewerbers Aufbau von Marktinformationssystemen, Kundenprofilierung Markenpolitik Standortanalysen Preis und Konditionenpolitik Exportmarketingberatung Exportkonzeptionierung Vorbereitung von Auslandsinvestitionen, Auslandsmarktforschung Koordinierung multinationaler Kooperationen Lizenzen Jointventures Konzeptionierung der Marktkommunikation Beratung in kommunikationsstrategischen Fragen Entwicklung und Ausarbeitung von betriebswirtschaftlichen Basiskonzepten für Werbekampagnen, PR, Salespromotion und Verbraucherinformationen (Agenturbriefing) Produktinformation Corporate identity-Konzepte.

4. ORGANISATION / VERWALTUNG
Organisation Aufbauorganisation Ablauforganisation Büroorganisation und -planung Aufgaben und Tätigkeitsanalysen Textverarbeitung und Bürokommunikation Aufbau des Beleg- und Formularwesens Dokumentation, Registratur, Archivierung, Bibliothekswesen Einsatz technischer Kommunikations- und Organisationsmittel Flächenbedarfsermittlung und Büroraumplanung Arbeitsplatzgestaltung Beratung in arbeitstechnischen Fragen Hardware- und softwareherstellerunabhängige Beratung über aufgabenadäquaten Einsatz von Hard- und Software zur Unterstützung systemspezifischer (wirtschaftlicher und technischer) Abläufe Lösungsspezifische Auswahl von Hardware- und Systemkomponenten Auswahl der entsprechenden Anwendungssoftware Beratung in allgemeinen Fragen der Informationstechnik Datenschutzberatung Informationsmanagement.

5. TECHNOLOGIE / TECHNIK
Analyse und Wirtschaftlichkeitsbeurteilung technischer Investitionen Produktentwicklung/Produktdesign Produktbezogene Innovationsberatung Ideenmanagement Wirtschaftlichkeitsbeurteilung neuer Produkte Erstellung von Organisationskonzepten für wertanalytische Forschung, Entwicklung und Produktgestaltung Produktionsplanung und -steuerung Erstellung von Produktionsplänen Materialplanung und -steuerung Kapazitätsplanung und -steuerung Personalplanung und -steuerung Durchlaufzeit- und Terminermittlung Ausarbeitung von Arbeitsunterlagen Werkstattsteuerung Qualitätsplanung und -sicherung Instandhaltungsplanung Produktions- und Fertigungstechnik Betriebswirtschaftlich-organisatorische Planung technischer Prozesse Optimierung produktions-, fertigungs- und verfahrenstechnischer Abläufe Betriebswirtschaftliche Beratung beim Einsatz flexibler Fertigungssysteme Technische Organisation und C-Techniken Wirtschaftlichkeitsbeurteilungen beim Einsatz von C-Techniken Planung und Auswahl von PPS - Systemen Einsatz EDV-gestützter Netzplantechnik Technologieberatung Bewertung der Einsatzmöglichkeiten und Auswahl neuer Technologien (wie z.B. Mikroelektronik, flexible Automation, neue Werkstoffe und Bearbeitungsverfahren usw.) Kosten-Nutzen-Analyse bei der Einführung neuer Technologien Einführungsplanung und -organisation Arbeitsvorbereitung und Arbeitstechnik Arbeitsanalyse und Zeitwirtschaft Arbeitsplanung und Arbeitsablauforganisation Aufbereitung arbeitstechnischer Kennzahlen und Statistiken Arbeitsplatzgestaltung und Ergonomie Betriebsstättenorganisation.

6. LOGISTIKBERATUNG
Beschaffungs-, produktions- und distributionslogistische Konzepte Lagersystemplanung und Bestandsmanagement funktionale Planung für Fertigungs-, Lager- und Verwaltungsbetriebe Auswahl von Logistiksystemen Untersuchung und Optimierung des betrieblichen Materialflusses Transportoptimierung Auswahl standardisierter und individueller Logistiksoftware.

7. FINANZ- UND RECHNUNGSWESEN
Aufbau und Organisation des betrieblichen Rechnungswesens Einrichten der Buchführungsorganisation Einrichten der Lohn- und Gehaltsverrechnung, Abrechnung lohnartenbestimmter (d.h. abgabenrechtlich klassifizierter) Belege1)
1) Die hier angeführten Tätigkeiten sind ausschließlich in unmittelbarem Zusammenhang mit einer im Einzelfall erbrachten gewerblichen Beratungsleistung zu sehen. Beratung auf dem Gebiet der Organisation und Führung des betrieblichen Rechnungswesens)
2) Selbständige Führung von Büchern und Aufzeichnungen sowie Statistiken und Rechenwerken jeder Art für betriebswirtschaftliche Zwecke (Planungs- und Kostenrechnungen usw.) Berücksichtigung steuer- und abgabenrechtlicher Fragen)
3) Bilanzanalysen Beratung auf den Gebieten Finanz- und Investitionsplanung Kostenrechnung und Kalkulation Planungsrechnung und Budgetierung Kurzfristige Erfolgsrechnung Betriebswirtschaftliche Statistik Beratung bei der Kapitalbeschaffung, Liquiditätsmanagement, Förderungsmanagement, Betriebswirtschaftliche Sonderprobleme im Rahmen des Operations-Research und der mathematischen Planungsrechnung, Produktivitäts-, Wirtschaftlichkeits- und Rentabilitätsanalysen.

Im Sinne des Wirtschaftstreuhänder Gesetzes (§ 2 WTBG) stehen folgende Berechtigungen zu:
- der pagatorischen Buchhaltung (Geschäftsbuchhaltung) einschließlich der Lohnverrechnung und der Erstellung von Saldenlisten für Betriebe im Rahmen der doppelten Wertgrenzen des § 125 BAO und/oder der Einnahmen- und Ausgabenrechnung im Sinne des § 4 Abs. 3 EStG,
- dem Abschluss von Büchern (der Erstellung von Bilanzen) nach Handelsrecht oder anderen gesetzlichen Vorschriften im Rahmen der durch § 125 BAO festgesetzten Wertgrenzen,
- der Vertretung in Abgabe- und Abgabestrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen der Vertretung vor den Finanzbehörden, den Unabhängen Verwaltungssenaten und dem Verwaltungsgerichtshof,
- der Vertretung und der Abgabe von Erklärungen in Angelegenheiten der unterjährigen Umsatzsteuervoranmeldungen,
- der kalkulatorischen Buchhaltung (Kalkulation),
- der Beratung in Beitrags-, Versicherungs- und Leistungsangelegenheiten der Sozialversicherungen,
- der Beratung und Vertretung vor gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften in Beitragsangelegenheiten,
- der Vertretung bei den Einrichtungen des Arbeitsmarktservice, der Berufsorganisationen, der Landesfremdenverkehrsverbände und bei anderen in Wirtschaftsangelegenheiten zuständigen Behörden und Ämtern, soweit diese mit den für den gleichen Auftraggeber durchzuführenden Tätigkeiten gemäß § 2 Abs. 1 WTBG unmittelbar zusammenhängen, sowie den damit zusammenhängenden Beratungsleistungen.

8. RAUMWIRTSCHAFT
Raumplanung Infrastrukturanalysen Standortberatung Raumentwicklungskonzepte.

9. ÖKOLOGIEBERATUNG
Vorsorgeberatung zur Vermeidung von Umweltschäden Umweltschutzberatung Umstellung auf ökologischen Landbau Einführung umweltschonender Verfahrenstechniken Landschaftsschutz/Gartenbau fremdenverkehrsgerechte Landschaftsplanung Entsorgungsproblematik, Abfallwirtschaft, Recycling, Planung integrativer ökologischer Wirtschafts- und Umweltentlastender Systemabläufe Auswirkungen der Umweltschutzgesetzgebung.

10. BERATUNG IN AUSSENWIRTSCHAFTLICHEN BELANGEN
Beratung im Zusammenhang mit der Integration des europäischen Binnenmarktes Informationsmanagement Gestaltung der außenwirtschaftlichen Beziehungen von Unternehmen und anderer supranationaler Gebilde Beratung zur Entwicklung internationaler Kooperationen.




 

Helena Prankic (Kalapuric)





Diplomierte Lohnverrechnerin

helena@kalapuric.at

Berufsbild PersonalverrechnerIn
Die selbstständige Personalverrechner sind kompetente PartnerIinnen im Bereich der Lohn- und Gehaltsverrechnung.
Sie handeln praxisnah und sind bestrebt, die für ihre Kundinnen und Kunden relevanten wirtschaftlichen Abläufe so effizient wie möglich zu gestalten.
Die PersonalverrechnerIn sind gesetzliche Mitglieder der Wirtschaftskammer.
Durch ihre Leistungen werden vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Ressourcen freigesetzt, die es den Unternehmerinnen und Unternehmern
ermöglichen, sich noch besser auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Zusätzlich können die Auftraggeberinnen und Auftraggeber jederzeit auf das hohe- und in vielen Bereichen spezialisierte- Fachwissen „ihrer“ PersonalverrechnerInnen zurückgreifen.
Die Personalverrechnungsberufe leisten einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung und Expansion der KMU und unterstützen den wirtschaftlichen Erfolg ihrer Klienten.
Die Personalverrechnungsberufe vollziehen die anfallenden Arbeiten in der Lohn- und Gehaltsverrechnung, unter Einsatz elektronischer Datenverarbeitung sowie anderer zur Verfügung stehender Instrumente und Methoden. Da auch Leistungen aus anderen Gewerben erbracht werden können, welche die Leistungen der Personalverrechnerin und des Personalverrechners wirtschaftlich sinnvoll ergänzen, kann der Unternehmerin und dem Unternehmer ein umfassendes Service geboten werden. Ein Service, dessen Kosten vorab kalkulierbar sind, da „Nebenleistungen“ als inkludiertes Kundenservice vereinbart werdenkönnen.

Zu fairen Konditionen bieten die Personalverrechner in und der Personalverrechner:
Lohn- und Gehaltsverrechnung auch für spezielle Berufsgruppen (z.B. Bau- und Baunebengewerbe, Tourismus usw.)
Die Vertretung und die Abgabe von Erklärungen in Angelegenheiten der Lohnverrechnung
Anlegen und Führen von Akten, Statistiken, Karteien und Dateien (z.B. Personal- Krankenstands-, Urlaubsdatei)
Terminüberwachung bzw. Erinnerung an wichtige Termine (Abgabetermine u.ä.)
Beratung in Angelegenheiten der Arbeitnehmerveranlagung, Abfassung und Übermittlung der Erklärung für Arbeitnehmerveranlagung an die Abgabenbehörde
in Botenfunktion auch auf elektronischem Weg unter Ausschluss jeglicher Vertretung
Unterstützung im Umgang mit spezifischer Hard- und Software
Diverse administrative Abwicklungen des kaufmännischen Schriftverkehrs
Verkauf von Waren, die Personalverrechnungsberufe selbst verwenden (z. B. - Software)
Die PersonalverrechnerIn werden nach einer umfangreichen schriftlichen und mündlichen Fachprüfung bestellt und sind verpflichtet, den Beruf gewissenhaft, sorgfältig und eigenverantwortlich auszuüben. Die Personalverrechnungsberufe sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und von der Zeugenablegung im Verwaltungs-, Zivil- und Strafverfahren befreit. Es besteht die gesetzliche Verpflichtung jährlich 15 Lehreinheiten an facheinschlägiger Weiterbildung nachzuweisen.
PeronalverrechnerIn sind gesetzlich verpflichtet, eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abschließen. Die Versicherungssumme muss mindestens € 72.673,00 für jeden einzelnen Versicherungsfall sein.
Personalverrechner sind für die Durchführung der monatlichen Gehaltsverrechnung und die laufende Personaladministration eigenverantwortlich zuständig. Sie sind Ansprechpartner für Mitarbeiter und Behörden bei Fragen des Arbeits-, Sozial- und Steuerrechts und wirken bei Personalprojekten mit.

Hauptmerkmale des Berufes die einer/- em PersonalverrechnerIn zuzuordnen sind:
Abrechnung: Arbeiter, Angestellte, Bauarbeiter, Hausbesorger, Lehrlinge, Volontäre, Ferialpraktikanten/-innen, geringfügig und fallweise Beschäftigte, Aushilfen, ältere Dienstnehmer, Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer/-innen, freie Dienstnehmer, beschränkt steuerpflichtige, vorübergehend-, geringfügig-, fallweise beschäftigte
Personen, freie Dienstnehmer, Unterbrechung der Dienstleistung
Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen
Zuschläge für Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit
diverse Zulagen
Mehr- und Überstunden
Prämien

Reisekosten (In- und Ausland)
Sachbezüge und Vorteile aus dem Dienstverhältnis, PKW-Nutzung
Bezüge von Dritten
Einmalige Bezüge
Jubiläumsgelder
Prämien für Diensterfindungen und Verbesserungsvorschläge
abgabefreie Bezüge
Freibetrag, Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen, Arbeitnehmerveranlagung
Entgeltfortzahlung bei: Feiertagen, Urlaub, Pflegefreistellung, Krankenstand, sonstigen besonderen Gründen
Lohnzettel und Beitragsgrundlagennachweis
Lohnpfändung
Bezugsansprüche bei Ende des Dienstverhältnisses: Remunerationen, gesetzliche Abfertigung, Urlaubsersatzleistung, gesetzliche und vertragliche Abfertigung,
Urlaubsersatzleistung und Urlaubsrückerstattung, Zeitguthaben, abgabenrechtliche Besonderheiten bei Nachzahlungen, Vergleichszahlungen,
Kündigungsentschädigungen

Abgrenzung: Dienstvertrag, freier Dienstvertrag, Werkvertrag
freie Dienstnehmer
Neugründungs-Förderungsgesetzes
Verrechnung mit: Finanzamt, Gebietskrankenkasse, Gemeinde- bzw. Stadtkasse
Meldungen und Erklärungen an die Behörden, Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten, Lohnnebenkosten
Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten
GPLA - gemeinsame Prüfung der lohnabhängigen Abgaben

Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie
Wiedner Hauptstraße 63
Mail: ubit@wko.at
http://www.ubit.at

 

Kristijan Kalapuric










Buchhalter

kristijan@kalapuric.at

 

Marijan Kalapuric, MBA







Unternehmensberater
Akademischer Finanzmanager

marijan@kalapuric.at

Auslegung des Begriffes "Unternehmensberater" im Sinne des § 22 EStG 1988. Erlass des Bundesministeriums für Finanzen vom 16.7.1992, AÖFV Nr. 265/1992

Im Interesse einer einheitlichen Vorgangsweise bei der Auslegung des Begriffes "Unternehmensberater" im Sinne des § 22 Z 1 lit. b EStG 1988 wird eröffnet:(1) Mit dem EStG 1988 wurden Unternehmensberater in den Katalog der freien Berufe aufgenommen. Unter die Gruppe der Unternehmensberater fallen Personen, die ihre Befähigung zur Unternehmensberatung durch ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder durch Ablegung einer Prüfung gemäß der Verordnung BGBl. Nr. 254/1978 erworben haben. Die Befähigung zur Unternehmensberatung kann aber auch aus einer vor 1978 erworbenen Berechtigung zur Ausübung des Berufes eines Betriebsberaters oder Betriebsorganisators abgeleitet werden.
(2) Im Hinblick auf die für den Befähigungsnachweis in der Verordnung BGBl. Nr. 254/1978 geforderten Kenntnisse und Fähigkeiten ist von einer Tätigkeit als Unternehmensberater im Sinne des § 22 Z 1 lit. b EStG 1988 nur bei einer Beratungstätigkeit auszugehen, die zumindest eines der folgenden Beratungsgebiete umfasst: Prozessorientierte Unternehmensberatung, Unternehmensführung/Managementberatung, Qualifiziertes Personalmanagement, Marketing, Organisation/Verwaltung, Technologie/Technik, Logistikberatung, Finanz- und Rechnungswesen, Raumwirtschaft, Ökologieberatung, Beratung in außenwirtschaftlichen Belangen. Die in die Beratungsgebiete 1 bis 11 fallenden Beratungstätigkeiten sind der Anlage (Berufsbild für Unternehmensberater, Ausgabe 1992, herausgegeben vom Fachverband Unternehmensberatung und Datenverarbeitung der Bundeswirtschaftskammer) zu entnehmen.
(3) Da eine Berufstätigkeit, die sich bloß auf einzelne Teilbereiche eines der aufgezählten Beratungsgebiete erstreckt, dem im Abs. 2 dargestellten Berufsbild eines Unternehmensberaters nicht entspricht, sind zum Beispiel Werbeberater und EDV-Berater nicht als Unternehmensberater anzusehen. Auch Versicherungsberater sowie Vermögensberater, Anlageberater u. dgl. fallen nicht unter den Begriff "Unternehmensberater".

BERUFSBILD UNTERNEHMENSBERATER
Das gebundene Gewerbe Unternehmensberater ("Betriebsberater einschließlich der Betriebsorganisatoren" nach § 103 Abs. 1 lit. b Z 4 Gewerbeordnung) gehört zu den gehobenen Dienstleistungsgewerben.Wie für eine Reihe anderer Gewerbe spielt auch für die Unternehmensberatung das Berufsbild eine große Rolle, da es vor allem Auskunft über den Umfang der Gewerbeberechtigung gibt. Das aktuelle Berufsbild wurde vom hiefür zuständigen Ausschuss des Fachverbandes Unternehmensberatung und Datenverarbeitung* der Bundeswirtschaftskammer am 21. Mai 1992 einstimmig genehmigt und verabschiedet.
* Aufgrund der unmittelbaren und zentralen Fachkompetenz des Fachverbandes als Sachverständiger in Angelegenheiten seines Wirkungsbereiches kommt seiner Berufsbilddarstellung inhaltlich ein hohes Maß an Authentizität zu.
Für den Umfang einer Gewerbeberechtigung sind nach § 29 Satz 2 der Gewerbeordnung insbesondere "… die dem Gewerbe eigentümlichen Arbeitsvorgänge, die historische Entwicklung sowie die in den beteiligten gewerblichen Kreisen bestehenden Anschauungen und Vereinbarungen maßgebend".
Das Berufsbild kodifiziert also gleichsam die aufgrund der historischen Entwicklung gewachsenen gegenwärtigen Auffassungen der Branche und schlüsselt auf dieser Grundlage die dem Gewerbe eigentümlichen Arbeitsvorgänge und Tätigkeitsfelder auf. Aufgrund der dynamischen Entwicklung des Berufsstandes kann diese demonstrative Aufzählung und Beschreibung keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit erheben, sondern wird im Zuge der Weiterentwicklung des Gewerbes inhaltliche Änderungen erfahren.In seiner Funktion entspricht das Berufsbild prinzipiell dem Normenwesen auf technisch-wirtschaftlichem Gebiet. Es repräsentiert den letzten "Stand der Technik".

DIE BEREICHE DER UNTERNEHMENSBERATUNG
Die angeführte Aufzählung der Beratungsgebiete ist der Versuch, die für die externe Unternehmensberatung typischen Tätigkeitsbereiche und Aufgaben zu systematisieren sowie möglichst genau zu beschreiben und abzugrenzen. Der Fachverband geht jedoch bei dieser Beschreibung von der Prämisse aus, dass jede prozess- und entwicklungsorientierte Beratung funktionale bzw. zielorientierte Aspekte berücksichtigen muss und andererseits für jede funktionale und zielorientierte Beratung ein begleitender Beratungsprozess erforderlich ist..


A. PROZESS- UND ENTWICKLUNGSORIENTIERTE BERATUNG
B. FUNKTIONALE UND ZIELORIENTIERTE BERATUNG
Unternehmensführung/Managementberatung
Qualifiziertes Personalmanagement
Marketing
Organisation/Verwaltung
Technologie/Technik
Logistikberatung
Finanz- und Rechnungswesen
Raumwirtschaft
Ökologieberatung
Beratung in außenwirtschaftlichen Belangen

A. PROZESS- UND ENTWICKLUNGSORIENTIERTE BERATUNG
Entwicklung der Unternehmensphilosophie Aufbau der Unternehmenskultur Strategieentwicklung Strukturierung der Beziehungen des Unternehmens zu den Mitarbeitern und zum Markt Untersuchung der Dynamik von Arbeitsgruppen Arbeiten mit dynamischen Arbeitsgruppen, wie Quality Circle, Moderation, Managementtrainings Bearbeitung von Gruppenkonflikten Analyse des Entscheidungs- und Führungsverhaltens Entwicklung betrieblicher Führungs- und Kommunikationssysteme Teamentwicklung Tiefenpsychologisch orientierte Analysen von Organisationsstrukturen Motivforschung Beratung bei der Erstellung betrieblicher Motivationsstrategien Untersuchung, Gestaltung, Bearbeitung und Beratung auf dem Gebiet des formellen und informellen Kommunikationswesens Angewandte Organisationsentwicklung Evaluation der Ergebnisse verhaltensorientierter Beratung Überprüfung der Umsetzung von Strategien, Planungen und Konzepten prozess- und entwicklungsorientierter Beratung.

B. FUNKTIONALE UND ZIELORIENTIERTE BERATUNG
1. UNTERNEHMENSFÜHRUNG / MANAGEMENTBERATUNG
Entwicklung und Anpassung von Unternehmenskonzeptionen Unternehmensanalyse (Schwachstellenanalyse) Strategische Unternehmensplanung Aufbau von Management-Informationssystemen Betriebswirtschaftliche, technische und organisatorische Beratung bei Unternehmensgründungen, -umwandlungen und -liquidationen Kooperationen Bewertung von Unternehmen Beteiligungsplanung Feasibility Studies Fusionsberatung Mergers & Aquisitions Consulting Beratung bei Unternehmensveräußerungen Fusionsberatung Beratung bei Management-Buyout Neukonstruktion von Unternehmen Nachfolgeregelung Entwicklung individueller Strategien und Konzepte zur Optimierung der Finanzierungsstruktur Beteiligungserwerb, Mitarbeiterbeteiligung Unternehmensverwaltung Sanierung von Unternehmen Controlling Management auf Zeit Projektmanagement Aktives und reaktives Krisenmanagement Risk - Management Projektmanagement begleitende Unterstützung, Steuerung, Überwachung und Abnahme von Investitionen bzw. von Projekten.

2. QUALIFIZIERTES PERSONALMANAGEMENT
Personalpolitik Erarbeitung von Führungsgrundsätzen und -systemen Strategische Personalplanung Analyse und Organisation des Personalsystems Stellenbeschreibung und -entwicklung Stellenbewertung Entwicklung von Anforderungsprofilen Planung von Karrierepfaden Nachfolgeplanung Aufbau von Bewertungssystemen Erstellung von Entgeltsystemen Personalentwicklung Beschreibung von Mitarbeiterpotentialen Beurteilung von Mitarbeiterleistungen Eignungsuntersuchungen Innerbetriebliche Förderungsmaßnahmen Erstellung von Aus- und Fortbildungskonzepten Führungskräfte- und Managementtraining Trainingscontrolling Organisation und Durchführung von Seminaren, Kursen, Lehrgängen und Vortragsveranstaltungen, sofern sie zur Erreichung von Beratungszielen erforderlich sind Personalmarketing Internes Personalmarketing, Unternehmenskultur, Strategien zur Personalplanung und -entwicklung Externes Personalmarketing, Personalforschung, Personalimage-Kampagnen Personalbeschaffung Suche und Auswahl von Mitarbeitern im Auftrag von Unternehmen Integration von Mitarbeitern Arbeitsvermittlung gemäß den Bestimmungen der Gewerbeordnung und des Arbeitsmarktförderungsgesetzes Personaladministration Planung von Personalinformationssystemen Personalforschung Betriebsklimaanalysen Fluktuationsanalysen Gehaltsvergleiche.

3. MARKETING Entwicklung von Marketingkonzepten und -strategien Strategische Marketingplanung Marktpotentialermittlung Marktsegmentierung und Zielgruppenidentifizierung Innovationsmarketing und Diversifikation Produktmanagement (Produktentwicklung und -profilierung) Angebotsoptimierung Politik der Absatzwege und -methoden Absatzplanung und -kontrolle Aufbau und Verbesserung des Marketing-Controllings Marketing-Logistik/Distribution Aufbau von Vertriebsorganisationen Vertriebsplanungs- und -steuerungssysteme Markt-Portfolio-Analysen Realisierung von Auftragsabwicklungsorganisationen (administrativer Verkauf) Aufbau von Außendienstorganisationen (operativer Verkauf) Produktvermarktung Akquisitionskonzepte Franchise-Konzepte Verkaufstrainingsberatung Marktanalyse, -beobachtung und -prognose Marktuntersuchungen, Nachfrageanalysen Imageuntersuchungen Beurteilung des Mitbewerbers Aufbau von Marktinformationssystemen, Kundenprofilierung Markenpolitik Standortanalysen Preis und Konditionenpolitik Exportmarketingberatung Exportkonzeptionierung Vorbereitung von Auslandsinvestitionen, Auslandsmarktforschung Koordinierung multinationaler Kooperationen Lizenzen Jointventures Konzeptionierung der Marktkommunikation Beratung in kommunikationsstrategischen Fragen Entwicklung und Ausarbeitung von betriebswirtschaftlichen Basiskonzepten für Werbekampagnen, PR, Salespromotion und Verbraucherinformationen (Agenturbriefing) Produktinformation Corporate identity-Konzepte.

4. ORGANISATION / VERWALTUNG
Organisation Aufbauorganisation Ablauforganisation Büroorganisation und -planung Aufgaben und Tätigkeitsanalysen Textverarbeitung und Bürokommunikation Aufbau des Beleg- und Formularwesens Dokumentation, Registratur, Archivierung, Bibliothekswesen Einsatz technischer Kommunikations- und Organisationsmittel Flächenbedarfsermittlung und Büroraumplanung Arbeitsplatzgestaltung Beratung in arbeitstechnischen Fragen Hardware- und softwareherstellerunabhängige Beratung über aufgabenadäquaten Einsatz von Hard- und Software zur Unterstützung systemspezifischer (wirtschaftlicher und technischer) Abläufe Lösungsspezifische Auswahl von Hardware- und Systemkomponenten Auswahl der entsprechenden Anwendungssoftware Beratung in allgemeinen Fragen der Informationstechnik Datenschutzberatung Informationsmanagement.

5. TECHNOLOGIE / TECHNIK
Analyse und Wirtschaftlichkeitsbeurteilung technischer Investitionen Produktentwicklung/Produktdesign Produktbezogene Innovationsberatung Ideenmanagement Wirtschaftlichkeitsbeurteilung neuer Produkte Erstellung von Organisationskonzepten für wertanalytische Forschung, Entwicklung und Produktgestaltung Produktionsplanung und -steuerung Erstellung von Produktionsplänen Materialplanung und -steuerung Kapazitätsplanung und -steuerung Personalplanung und -steuerung Durchlaufzeit- und Terminermittlung Ausarbeitung von Arbeitsunterlagen Werkstattsteuerung Qualitätsplanung und -sicherung Instandhaltungsplanung Produktions- und Fertigungstechnik Betriebswirtschaftlich-organisatorische Planung technischer Prozesse Optimierung produktions-, fertigungs- und verfahrenstechnischer Abläufe Betriebswirtschaftliche Beratung beim Einsatz flexibler Fertigungssysteme Technische Organisation und C-Techniken Wirtschaftlichkeitsbeurteilungen beim Einsatz von C-Techniken Planung und Auswahl von PPS - Systemen Einsatz EDV-gestützter Netzplantechnik Technologieberatung Bewertung der Einsatzmöglichkeiten und Auswahl neuer Technologien (wie z.B. Mikroelektronik, flexible Automation, neue Werkstoffe und Bearbeitungsverfahren usw.) Kosten-Nutzen-Analyse bei der Einführung neuer Technologien Einführungsplanung und -organisation Arbeitsvorbereitung und Arbeitstechnik Arbeitsanalyse und Zeitwirtschaft Arbeitsplanung und Arbeitsablauforganisation Aufbereitung arbeitstechnischer Kennzahlen und Statistiken Arbeitsplatzgestaltung und Ergonomie Betriebsstättenorganisation.

6. LOGISTIKBERATUNG
Beschaffungs-, produktions- und distributionslogistische Konzepte Lagersystemplanung und Bestandsmanagement funktionale Planung für Fertigungs-, Lager- und Verwaltungsbetriebe Auswahl von Logistiksystemen Untersuchung und Optimierung des betrieblichen Materialflusses Transportoptimierung Auswahl standardisierter und individueller Logistiksoftware.

7. FINANZ- UND RECHNUNGSWESEN
Aufbau und Organisation des betrieblichen Rechnungswesens Einrichten der Buchführungsorganisation Einrichten der Lohn- und Gehaltsverrechnung, Abrechnung lohnartenbestimmter (d.h. abgabenrechtlich klassifizierter) Belege1)
1) Die hier angeführten Tätigkeiten sind ausschließlich in unmittelbarem Zusammenhang mit einer im Einzelfall erbrachten gewerblichen Beratungsleistung zu sehen. Beratung auf dem Gebiet der Organisation und Führung des betrieblichen Rechnungswesens)
2) Selbständige Führung von Büchern und Aufzeichnungen sowie Statistiken und Rechenwerken jeder Art für betriebswirtschaftliche Zwecke (Planungs- und Kostenrechnungen usw.) Berücksichtigung steuer- und abgabenrechtlicher Fragen)
3) Bilanzanalysen Beratung auf den Gebieten Finanz- und Investitionsplanung Kostenrechnung und Kalkulation Planungsrechnung und Budgetierung Kurzfristige Erfolgsrechnung Betriebswirtschaftliche Statistik Beratung bei der Kapitalbeschaffung, Liquiditätsmanagement, Förderungsmanagement, Betriebswirtschaftliche Sonderprobleme im Rahmen des Operations-Research und der mathematischen Planungsrechnung, Produktivitäts-, Wirtschaftlichkeits- und Rentabilitätsanalysen.

Im Sinne des Wirtschaftstreuhänder Gesetzes (§ 2 WTBG) stehen folgende Berechtigungen zu:
- der pagatorischen Buchhaltung (Geschäftsbuchhaltung) einschließlich der Lohnverrechnung und der Erstellung von Saldenlisten für Betriebe im Rahmen der doppelten Wertgrenzen des § 125 BAO und/oder der Einnahmen- und Ausgabenrechnung im Sinne des § 4 Abs. 3 EStG,
- dem Abschluss von Büchern (der Erstellung von Bilanzen) nach Handelsrecht oder anderen gesetzlichen Vorschriften im Rahmen der durch § 125 BAO festgesetzten Wertgrenzen,
- der Vertretung in Abgabe- und Abgabestrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen der Vertretung vor den Finanzbehörden, den Unabhängen Verwaltungssenaten und dem Verwaltungsgerichtshof,
- der Vertretung und der Abgabe von Erklärungen in Angelegenheiten der unterjährigen Umsatzsteuervoranmeldungen,
- der kalkulatorischen Buchhaltung (Kalkulation),
- der Beratung in Beitrags-, Versicherungs- und Leistungsangelegenheiten der Sozialversicherungen,
- der Beratung und Vertretung vor gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften in Beitragsangelegenheiten,
- der Vertretung bei den Einrichtungen des Arbeitsmarktservice, der Berufsorganisationen, der Landesfremdenverkehrsverbände und bei anderen in Wirtschaftsangelegenheiten zuständigen Behörden und Ämtern, soweit diese mit den für den gleichen Auftraggeber durchzuführenden Tätigkeiten gemäß § 2 Abs. 1 WTBG unmittelbar zusammenhängen, sowie den damit zusammenhängenden Beratungsleistungen.

8. RAUMWIRTSCHAFT
Raumplanung Infrastrukturanalysen Standortberatung Raumentwicklungskonzepte.

9. ÖKOLOGIEBERATUNG
Vorsorgeberatung zur Vermeidung von Umweltschäden Umweltschutzberatung Umstellung auf ökologischen Landbau Einführung umweltschonender Verfahrenstechniken Landschaftsschutz/Gartenbau fremdenverkehrsgerechte Landschaftsplanung Entsorgungsproblematik, Abfallwirtschaft, Recycling, Planung integrativer ökologischer Wirtschafts- und Umweltentlastender Systemabläufe Auswirkungen der Umweltschutzgesetzgebung.

10. BERATUNG IN AUSSENWIRTSCHAFTLICHEN BELANGEN
Beratung im Zusammenhang mit der Integration des europäischen Binnenmarktes Informationsmanagement Gestaltung der außenwirtschaftlichen Beziehungen von Unternehmen und anderer supranationaler Gebilde Beratung zur Entwicklung internationaler Kooperationen.